Freitag, 10. August 2007

Viennale Magier - The Prestige

Der unglückliche Tod von des Magiers Angiers Ehefrau während eines Fesselkunststücks in einem Wassertank änderte alles. Da nicht klar ist, wer von beiden den tödlichen Knoten falsch geknüpft hat, wurde aus der Freundschaft Feindschaft. Doch Angier kommt von Alfred nicht los – die beiden liegen bei der Magie in heftigem Konkurrenzkampf. Sie greifen auch auf technische Neuentwicklungen zurück, um immer bessere Kunststücke zu entwickeln. Dabei hilft ihnen der geniale und ein bisschen unheimliche Erfinder Nikolaus Tesla, der von der nicht weniger unheimlichen Rock-Ikone David Bowie dargestellt wird. Aber weder das Publikum im Kino noch das der Zauberer weiß, ob nicht doch echte Magie im Spiel ist. Ein Film wie ein Zaubertrick.
Spooky Nolan
„The Prestige“ basiert auf dem Roman von Christopher Priest. Regisseur Christopher Nolan hat sich schon in seinem bisherigen Schaffen mit düsteren Themen auseinandergesetzt. „Following“ hatte seinerzeit auf der Viennale Premiere, sein Film Memento beeindruckte auch in den USA, ein in Rückblenden erzählter Thriller über einen Mann, der sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat und der verzweifelt versucht, den Mord an seiner Frau zu rächen. In „Insomnia“ begab sich Al Pacino als schlafloser Polizist auf die Fährte von Mörder Robin Williams in einer seiner wenigen bösen Rollen. Als Nolan dazu auserkoren wurde, den neuen Batman zu drehen, war klar, dass auch der zu seinen düsteren Wurzeln zurückkehren würde – „Batman Begins“ wurde zum vollen Erfolg.

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