Dienstag, 19. Februar 2008

Vienna Forum to fight Human Trafficking

Erfolgreiches Wiener Filmevent zum Kampf gegen Menschenhandel

Aus Anlass des diese Woche abgehaltenen  Wiener Forums  zur Bekämpfung des Menschenhandels lud die Stadt Wien gestern, Donnerstag, zum Filmevent ins Gartenbaukino. Das Wiener Forum gegen Menschenhandel hat das Ziel, Bewusstsein über dieses Thema  zu schaffen und effektivere Maßnahmen gegen ein Verbrechen, das uns alle beschämt, anzustoßen. Das Forum ist Teil der Globalen Initiative der Vereinten Nationen zur Bekämpfung des Menschenhandels (UN.GIFT). Über tausend TeilnehmerInnen von internationalen und nichtstaatlichen Organisationen, Regierungen und akademischen Einrichtungen, der Privatwirtschaft und der Unterhaltungsindustrie trafen diese Woche in Wien zusammen.

Stadt Wien lud die Delegierten zum Filmevent

An die 700 KonferenzteilnehmerInnen folgten der Einladung der Stadt Wien gestern abend ins Gartenbaukino. Gezeigt wurde TRADE, ein preisgekrönter Film (Filmfest München) mit dem Oskar-Gewinner Kevin Kline, der die Geschichte eines 13 Jahre alten Mädchens, das von Menschenhändlern in Mexico City für die Zwangsprostitution gekidnappt wird, schildert. Ihr Bruder bricht in die USA zu der verzweifelten Mission auf sie zu retten. Der gut besuchte Abend wurde mit einer Diskussion mit der Produzentin des Films sowie Interviews mit dem jungen mexikanischen Hauptdarsteller begonnen und mit einem Empfang für die KonferenzteilnehmerInnen im Kinofoyer abgeschlossen.

"The Journey" Installation am Heldenplatz

Noch bis Samstag abend ist die von der Oskar-Preisträgerin Emma Thompson initierte Freiluft-Installation am Wiener Heldenplatz zu besuchen. Beim Durchschreiten der sieben, von KünstlerInnen gestalteten, Container wird der Öffentlichkeit ermöglicht, eine interaktive Erfahrung mit Menschenhandel zu erleben.

Stadt Wien unterstützt den Kampf gegen Menschenhandel

Die Bekämpfung des Frauenhandels war bereits in den Vorjahren einer der Schwerpunkte der Wiener Auslandshilfe. Maßnahmen gegen die Verschleppung von Mädchen und jungen Frauen wurden in Albanien, Bulgarien, Mazedonien und Moldau gesetzt. International anerkannte NGOs wurden bei Infomaßnahmen und Aufklärung in Schulen über die Zusammenhänge zwischen Frauenhandel und Arbeitskräfteannoncen in Zeitungen unterstützt. Einige Projekte bezogen auch die lokale Politik in die Aufklärung ein sowie die Polizei. Denn nur wenn die Behörden vor Ort informiert sind über die Machenschaften der Frauenhändler, können diese Verbrechen effizient bekämpft werden.

Keine Kommentare: